Redaktionsgrundsätze
Wie QULEN arbeitet: erfundene Geschichten mit klarer Kennzeichnung, Praxisteile nach anerkannten Lernmethoden, keine erfundenen Zahlen, klare Grenzen und Unabhängigkeit.
Stand:
Wer vor einer Prüfung oder einem Berg Hausaufgaben steht, braucht Mut und brauchbare Hilfe, keinen zusätzlichen Druck. Damit du unseren Beiträgen vertrauen kannst, halten wir uns an diese Grundsätze.
Zwei Teile, zwei Maßstäbe
Jeder Beitrag auf QULEN hat zwei Teile, und für beide gelten unterschiedliche Regeln. Die Geschichte ist erfunden und darf erzählen, zuspitzen und berühren. Der Praxisteil „Was du daraus mitnehmen kannst“ ist Sachtext und muss stimmen. Wir vermischen beides nicht: Was als Tipp im Praxisteil steht, beruht nie nur darauf, dass es in der Geschichte funktioniert hat.
Wie unsere Geschichten entstehen
- Alles ist erfunden. Unsere Figuren, ihre Namen, Familien, Lehrkräfte, Schulen, Ausbildungsbetriebe und Hochschulen gibt es nicht. Wir schreiben nicht über echte Menschen und nicht über echte Einrichtungen.
- Jede Geschichte ist gekennzeichnet. Oben im Beitrag steht „Erfundene Geschichte“, und ein Hinweis erklärt, dass Personen und Orte ausgedacht sind.
- Realistisch statt glänzend. Unsere Figuren scheitern auch einmal, schieben auf, verzweifeln an einer Aufgabe und brauchen mehrere Anläufe. Niemand wird über Nacht zum Einserkandidaten. Gezeigt wird, wie ein kleiner, machbarer Schritt den Unterschied macht.
- Viele Wege durch das Lernen. Unsere Figuren sollen die Vielfalt der Bildungswege in Deutschland zeigen: Schülerinnen und Schüler an verschiedenen Schulformen, Auszubildende zwischen Betrieb und Berufsschule, Studierende in den ersten Semestern und kurz vor dem Abschluss. Kein Bildungsweg ist bei uns besser als ein anderer.
- Zuschriften bleiben privat. Wenn uns Leserinnen und Leser von ihren Erlebnissen erzählen, übernehmen wir nie Namen, Orte oder erkennbare Details.
Woher das Wissen im Praxisteil stammt
Unsere Praxisteile stützen sich auf Lernstrategien, die in der Lernforschung und in der pädagogischen Praxis seit Langem anerkannt sind. Dazu gehören verteiltes Wiederholen über mehrere Tage statt Pauken am letzten Abend, das aktive Abrufen von Wissen, also sich selbst abfragen statt nur wiederlesen, das Erklären in eigenen Worten, das Üben mit Beispielen und Lernzeiten mit echten Pausen. Hinzu kommen allgemeine Informationen von Schulen, Kammern, Hochschulen und Beratungsstellen sowie praktische Erfahrung aus dem Schul- und Ausbildungsalltag.
Keine erfundenen Zahlen, Studien oder Experten
Rund ums Lernen kursieren viele griffige Behauptungen, zum Beispiel genaue Prozentangaben, wie viel man vom Lesen, Hören oder Selbermachen angeblich behält. Viele solcher Zahlen lassen sich nicht belegen. Wir nennen deshalb keine Statistiken, Studien, Prozentzahlen oder Expertenzitate, die wir nicht überprüfen können, und wir erfinden keine Fachleute. Wo es keine verlässliche Aussage gibt, sagen wir das offen.
Klare Grenzen
Wir stellen keine Diagnosen und geben keine medizinischen, psychotherapeutischen oder rechtlichen Ratschläge im Einzelfall. Beiträge über Prüfungsangst, Erschöpfung oder Konzentration beschreiben übliche Aufregung und übliche Durchhänger und sagen deutlich, wann Lehrkräfte, Schulpsychologie, Ärztinnen und Ärzte oder Beratungsstellen gefragt sind. Dafür verweisen wir auf unsere Seite Hilfe & Beratung. Bei Prüfungsregeln, Fristen und Nachteilsausgleichen weisen wir darauf hin, dass Bundesländer, Kammern und Hochschulen unterschiedliche Regeln haben und die zuständige Stelle verbindlich Auskunft gibt.
Geschrieben für junge Leserinnen und Leser
Viele unserer Leserinnen und Leser gehen noch zur Schule. Wir schreiben deshalb in klarer, freundlicher Sprache und duzen alle. Fachbegriffe erklären wir. Wir beschämen niemanden für schlechte Noten, Fehler oder Rückschläge, wir stellen keine Figur als dumm oder faul hin, und wir verherrlichen weder Nächte ohne Schlaf noch Lernen bis zur Erschöpfung.
Unabhängigkeit
QULEN finanziert sich über Werbeanzeigen, die Google automatisch ausliefert. Wir wählen die Anzeigen nicht aus, und sie haben keinen Einfluss auf unsere Texte. Wir nehmen kein Geld für Beiträge oder Erwähnungen und nennen keine Lern-Apps, Nachhilfeinstitute, Verlage oder Marken als Kaufempfehlung.
Aktualität und Korrekturen
Jeder Beitrag trägt ein Datum. Wir überarbeiten Texte, wenn sich Empfehlungen, Regeln oder Anlaufstellen ändern oder wenn uns jemand auf einen Fehler hinweist. Sachliche Fehler korrigieren wir zügig und passen das Datum an. Hinweise schickst du uns über die Seite Kontakt.